Wenn viele kleine Leute an vielen kleinen Orten viele kleine Schritte tun, dann verwandelt sich das Antlitz der Erde (Sprichwort aus Afrika).
Vortragsabend über Projekte in Argentinien und Uganda
Wir unterstützen im Rahmen unserer Spendenarbeit schon seit vielen Jahren Projekte in Entwicklungsländern. Für einen tieferen Einblick in die beiden Hilfsprojekte Reconquista in Argentinien und Tukolere Wamu in Uganda laden wir am 05. Juni 2013 herzlich zu einem Vortragsabend ein.
Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, mit den beiden Referentinnen Frau Anke Voswinkel (Reconquista) und Frau Schweizer-Ehrler (Tukolere Wamu) persönlich in Kontakt zu treten. Eine hervorragende Gelegenheit mehr über die jeweiligen Projekte zu erfahren!
Beginn 19.30 Uhr, Eintritt frei.
Unser nächstes Plenum im Weltladen Gerberau findet am 05.06.2013 um 19:30 Uhr als Vortragsabend zu Spendenprojekten in Argentinien und Uganda statt. Interessierte sind jederzeit herzlich willkommen.
Sollten sie Fragen zum Plenum oder anderen Themen haben, können sie gerne Kontakt (s.stempel@weltladen-gerberau.de) aufnehmen.
Internationale Kampagne für nachhaltigen Bananen-und Ananashandel.
Bananas uns Ananas gehören zu den meist gehandelten Früchten der Welt. Exportfrüchte werden hauptsächlich auf riesigen, monokulturellen Plantagen angebaut, deren Vermarktung von großen Fruchtkonzernen wie Chiquita, Dole und Del Monte kontrolliert wird. Die europäischen Supermärkte wollen möglichst billige Früchte. Aber: Millionen von Menschen in Lateinamerika, Afrika, der Karibik oder Südostasien sind von diesem Handel abhängig. Die wahren Produktionskosten tropischer Früchte werden von den Arbeiter/innen, ihren Familien und ihrer Umwelt bezahlt.
Machen Sie mit: Sie als Konsument/in haben die Macht, politische und wirtschaftliche Entscheidungsträger zu beeinflussen. Dieser sind für eine Verbesserung der Situation in der Bananen und Ananasbeschaffung verantwortlich. Sie können über ihren verantwortungsvollen Einkauf fairen Handel und nachhaltige Produktion unterstützen!
Unterstützen Sie die Einhaltung von Arbeitsrechten und Umweltschutz in der Bananen- und Ananasbeschaffungskette. Entdecken Sie die Geschichten hinter den makellosen Früchten![http://www.makefruitfair.de]
2 Milliarden Menschen in Asien, Afrika und Lateinamerika müssen, obwohl sie hart arbeiten, von weniger als 2 Dollar am Tag überleben. Sie sind anfällig für Ausbeutung, sei es als BäuerIn oder als HandwerkerIn in kleinen Familienbetrieben oder als abhängig Beschäftigte in größeren Unternehmen. Die konventionellen Marktkräfte drängen sie tendenziell immer weiter an den Rand. Der Faire Handel ist eine Reaktion darauf. Seine Vision ist eine Welt, in der Gerechtigkeit und nachhaltige Entwicklung im Zentrum der Handelsstrukturen und praktiken stehen, so dass jeder durch seine Arbeit einen menschenwürdigen Lebensstandard erreichen und sein Entwicklungspotential voll entfalten kann. Die Weltläden sind in Deutschland die Fachgeschäfte für Fairen Handel.
Mit dem Handel von Kaffee werden Milliarden-Umsätze gemacht. Das meiste Geld fließt in die Taschen von Zwischenhändlern und Kaffeekonzernen oder landet beim Staat. Für die Kaffeebauern bleibt nur ein Bruchteil übrig. Dabei ist der Anbau und die Weiterverarbeitung von Kaffee ein sehr arbeitsintensiver und aufwendiger Prozess.
Der Faire Handel sichert den Kleinbauern garantierte Mindestpreise und langfristige, partnerschaftliche Handelsbeziehungen. Außerdem fördert er den schonenden Umgang mit der Natur und die Selbstorganisation und Entwicklung der Bauern z.B. durch Weiterbildungen und Sonderzahlungen für biologisch angebauten Kaffee.
[zum Film: http://www.youtube.com/watch?v=f0Gm...]
Idee und Schnitt: Volker Hoffmann Kamera: Volker Hoffmann und Markus Adloff Produktion: weltfilme.de Musik: Niels Fölster
Fairer Handel und biologischer Landbau haben viele grundsätzliche Gemeinsamkeiten, stellen aber zwei verschiedene Ansätze mit eigener Entstehungsgeschichte und unterschiedlichen Zielen dar. Die Ursprünge des ökologischen Landbaus reichen in die 20er Jahre des 20. Jahrhunderts zurück. Ziel ist vor allem der Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen. Der Faire Handel entstand Ende der 60er Jahre aus Protesten gegen die katastrophalen Folgen ungerechter Handelsstrukturen. Er setzt sich insbesondere für mehr Gerechtigkeit und bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen für Produzenten im Süden ein.
„Wir werden vollständig auf ökologischen Landbau umstellen, zum Wohle von Mensch und Natur. Doch dazu brauchen wir auch Freunde, die uns politisch unterstützen, Menschen, die unsere Produkte kaufen und bereit sind, dafür einen angemessenen Preis zu zahlen. Solche Freunde haben wir im Fairen Handel gefunden.“ Joaquín Vásquez, Präsident von UROCAL, einer Vereinigung von Kleinbauern in Ecuador
Tatsächlich wollen viele Verbraucher heute beides und legen bei ihrer Kaufentscheidung Wert auf ökologische und soziale Aspekte. Der Faire Handel hat darauf reagiert: Mehr als 70 % aller fair gehandelten Lebensmittel stammen auch aus kontrolliert biologischem Anbau!
Sie haben noch weiterführende Fragen? Mehr
Willst du mehr über Fair gehandelte Produkt wissen, zu Land und Leuten, die hinter den Produkten stecken? Gepa hat eine sehr schöne Internetseite gemacht wo man alles finden kann...Mehr
Die Fair Trade Zone ist die erste Freihandelszone der Welt, die den ArbeiterInnen gehört. 55 Familien leben von den Einkünften aus der Kooperative, die bereits seit 2001 sebstbestimmt und zu fairen Bedingugen T-Shirts produziert. Mehr
Fair Play wird im Sport groß geschrieben. Abseits des Sports gehen wir jedoch oftmals ganz und gar nicht fair miteinander um: Häufig regiert das Recht des Stärkeren. Mit der Aktion "Fair Play for Fair Life" wirbt "Brot für die Welt" für gerechtere Regeln im Zusammenleben der Menschen weltweit. Fair Play ist nicht nur ein Motto für den sportlichen Wettkampf, sondern sollte genauso für die Beziehungen zwischen den Ländern des Südens und Nordens gelten. mehr
Anregungen und Fragen zur Homepage an Camila Aloi: